Digitale Barrierefreiheit für Unternehmen in Österreich

Digitale Barrierefreiheit: Websites, die alle nutzen können

Digitale Barrierefreiheit hilft Menschen, deine Website mit Tastatur, Screenreader oder vergrößerter Schrift zu nutzen. Ich unterstütze Unternehmen und Organisationen in Österreich dabei, Barrieren zu erkennen, sinnvoll zu priorisieren und in WordPress und Bricks zu beheben. Kostenlose Tools geben dir einen ersten Überblick.

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Welcher Check hilft dir jetzt weiter?

Website prüfen, die mögliche BaFG-Betroffenheit einordnen oder eine E-Mail-Signatur erstellen: Wähle den passenden Einstieg. Die Tools sind kostenlos. Für die Website-Auswertung gibst du eine E-Mail-Adresse an, ein Login ist nicht nötig.

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Barrierefreiheits-Check für deine Website

Der automatische Quickcheck zeigt technisch erkennbare Auffälligkeiten, etwa bei Kontrasten oder Beschriftungen. Du erhältst eine erste Auswertung mit Hinweisen. Auch ein hoher Score belegt keine vollständige Barrierefreiheit.

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Gilt das BaFG für dein Unternehmen?

Sechs kurze Fragen helfen dir einzuschätzen, ob das österreichische Barrierefreiheitsgesetz für dein digitales Angebot relevant sein kann. Das Ergebnis ist eine Orientierung und keine Rechtsberatung.

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Barrierefreie E-Mail-Signatur erstellen

Erstelle eine gut lesbare HTML-Signatur mit klarer Struktur und erkennbaren Kontaktdaten. Prüfe die fertige Signatur anschließend in deinem Mailprogramm: Darstellung und Bedienung können sich je nach Programm unterscheiden.

Signatur erstellen

Viele Barrieren bleiben unsichtbar, bis Menschen abbrechen

Ob Online-Shop, Hotelbuchung, Dienstleistung oder Informationsangebot: Barrieren können Menschen daran hindern, sich zu informieren oder Kontakt aufzunehmen. Relevant ist das für Menschen mit Seh-, Hör-, motorischen oder kognitiven Einschränkungen. Auch mit verletzter Hand, bei Sonnenlicht oder ohne Ton hilft eine gut zugängliche Website. Ob eine gesetzliche Pflicht besteht, ist eine eigene Frage.

Nur mit der Tastatur

Ein Menü öffnet sich nur mit der Maus, der Fokus ist nicht sichtbar oder ein Dialog lässt sich nicht schließen. Dann bleibt der Weg zum Inhalt oder zur Anfrage versperrt.

Mit Screenreader

Ein Screenreader liest Inhalte vor oder gibt sie über eine Braillezeile aus. Unklare Links und Formulare ohne Beschriftung erschweren die Orientierung. Bei starker Vergrößerung können Texte abgeschnitten sein; Videos ohne Untertitel bleiben ohne Ton unverständlich.

In fünf Schritten zu einer zugänglicheren Website

Zuerst klären wir, welche Seiten und Abläufe wichtig sind. Dann verbinden wir automatische Hinweise mit manuellen Tests. Du bekommst konkrete Aufgaben und einen vereinbarten Umfang für Umsetzung und Nachprüfung.

  • Ziele und Prüfumfang festlegen

    Wir wählen wichtige Seitentypen und Aufgaben wie Kontaktaufnahme, Kauf oder Buchung aus. Auch mögliche BaFG-Fragen und eingebundene Fremdsysteme kommen auf den Tisch.

  • Automatische Hinweise sammeln

    Ein Quickcheck liefert erste technisch erkennbare Befunde. Diese Hinweise helfen bei der Vorbereitung, decken aber nicht alle Barrieren ab.

  • Wichtige Nutzerwege manuell prüfen

    Ich gehe die vereinbarten Abläufe mit Tastatur, Screenreader und Vergrößerung durch. Dabei prüfe ich auch verständliche Beschriftungen, Fehlermeldungen und Rückmeldungen nach einer Aktion.

  • Priorisieren und gezielt umsetzen

    Du bekommst dokumentierte Befunde und Lösungsvorschläge. Zuerst bearbeiten wir Hindernisse, die wichtige Aufgaben blockieren, danach weitere Verbesserungen im vereinbarten Umfang.

  • Änderungen nachprüfen und Pflege klären

    Nach der Umsetzung wiederholen wir die betroffenen Tests. Die Dokumentation hält behobene und offene Punkte fest. Neue Inhalte und Updates brauchen auch später gezielte Kontrolle.

Was digitale Barrierefreiheit konkret bedeutet

Die WCAG 2.2 sind internationale Richtlinien für zugängliche Webinhalte. Sie beschreiben vier Prinzipien: wahrnehmbar, bedienbar, verständlich und robust. Welche rechtlichen Anforderungen für dein Angebot gelten, muss gesondert eingeordnet werden.

Grundlagen findest du in den WCAG 2.2 des W3C und den Informationen zum BaFG des Sozialministeriums.

  • 01

    Wahrnehmbar

    Texte, Bilder und Medien müssen so angeboten werden, dass Menschen sie auf unterschiedliche Weise erfassen können.

    • Alternativtexte für aussagekräftige Bilder
    • Ausreichende Kontraste und skalierbare Schrift
    • Untertitel und verständliche Medienalternativen
  • 02

    Bedienbar

    Navigation, Formulare und interaktive Elemente müssen ohne Maus und ohne unnötige Zeitlimits funktionieren.

    • Vollständige Tastaturbedienung
    • Gut sichtbarer Tastaturfokus
    • Ausreichend große Touch-Ziele und kontrollierbare Zeitlimits
  • 03

    Verständlich

    Sprache, Navigation und Fehlermeldungen sollen Menschen sicher durch die Website führen.

    • Logische Überschriften und eindeutige Linktexte
    • Verständliche Formularhinweise und Fehlermeldungen
    • Vorhersehbare Navigation und konsistente Begriffe
  • 04

    Robust

    Sauberer, semantischer Code sorgt dafür, dass Browser und assistive Technologien Inhalte korrekt interpretieren.

    • Semantisches HTML und korrekte Beschriftungen
    • Verlässliche Namen, Rollen und Zustände
    • Tests mit verschiedenen Browsern und assistiven Technologien

So unterstütze ich dich

Was ich für deine Website prüfen und verbessern kann

Du kannst eine persönliche Prüfung, einen Maßnahmenplan und die technische Umsetzung beauftragen. Vorher vereinbaren wir die Seiten, Nutzerwege, Prüfkriterien und das gewünschte Ergebnis. So bleibt nachvollziehbar, was geprüft wurde und welche Bereiche noch offen sind.

  • WCAG-orientierte Prüfung

    Ich prüfe vereinbarte Seiten und Abläufe anhand der WCAG, etwa Navigation, Anfrage oder Buchung. Dazu gehören automatische Tests und manuelle Prüfungen von Tastaturbedienung, Fokus, Vergrößerung und Screenreader-Ausgabe. Mehr zum persönlichen Barrierefreiheits-Audit.

  • Umsetzung in WordPress und Bricks

    Ich verbessere die vereinbarten Komponenten, Inhalte und Formulare direkt in WordPress und Bricks. Nach der Umsetzung prüfe ich die betroffenen Nutzerwege erneut. Bei eingebundenen Fremdsystemen klären wir, was der jeweilige Anbieter ändern muss.

  • Klarer Maßnahmenplan

    Du erhältst Befunde mit betroffener Seite oder Komponente, nachvollziehbaren Prüfschritten und konkretem Lösungsvorschlag. Priorität haben Barrieren, die wichtige Aufgaben verhindern. Auswirkung, Aufwand und offene Punkte machen die Reihenfolge nachvollziehbar.

  • Barrierefreie Planung von Anfang an

    Bei neuen Websites berücksichtige ich zugängliche Struktur, Gestaltung und Bedienung von Beginn an. Für die spätere Pflege besprechen wir unter anderem Bildbeschreibungen, Überschriften und neue Inhalte, damit behobene Barrieren nicht wieder entstehen. Mehr zur barrierefreien Website.

Persönlich statt Agenturpool

Barrierefreiheit verständlich und pragmatisch umsetzen

Ich begleite dich von der ersten Einschätzung bis zur technischen Umsetzung. Dein Team bekommt verständliche Aufgaben statt einer unübersichtlichen Fehlerliste. Verbesserte Navigation und Formulare helfen Menschen, Angebote zu verstehen und Anfragen selbstständig abzuschließen. Klare Seitenstrukturen unterstützen auch die Suchmaschinenoptimierung; bessere Rankings oder mehr Umsatz lassen sich daraus nicht garantieren.

Mehr zur Suchmaschinenoptimierung oder direkt eine persönliche Prüfung und Umsetzung anfragen.

Was du von der Zusammenarbeit erwarten kannst

  • Persönliche Begleitung

    Du arbeitest direkt mit mir an Analyse, Entscheidungen und Umsetzung.

  • WCAG, SEO und Technik gemeinsam gedacht

    Zugänglichkeit wird nicht isoliert behandelt, sondern passend zu deinen Zielen und deinem System.

  • Fokus auf österreichische KMU

    Empfehlungen orientieren sich an überschaubaren Ressourcen, echten Prioritäten und dem österreichischen Kontext.

  • Verständliche Prioritäten

    Du erkennst schnell, welche Änderungen zuerst den größten Unterschied machen.

Christoph Ratzenböck von ratzch Digital Studio

Häufige Fragen zur digitalen Barrierefreiheit

Digitale Barrierefreiheit bedeutet, dass Websites, Apps und digitale Dokumente auch von Menschen mit Behinderungen zuverlässig wahrgenommen, verstanden und bedient werden können. Dazu gehören unter anderem Tastaturbedienung, ausreichende Kontraste, verständliche Inhalte und eine saubere technische Struktur.

Das österreichische Barrierefreiheitsgesetz gilt seit 28. Juni 2025 für bestimmte Produkte und Dienstleistungen, darunter verschiedene digitale Angebote. Für Kleinstunternehmen kann bei Dienstleistungen eine Ausnahme bestehen. Der BaFG-Check gibt dir eine erste Orientierung, ersetzt aber keine Rechtsberatung.

Die Web Content Accessibility Guidelines 2.2 sind eine internationale W3C-Empfehlung für barrierefreie digitale Inhalte. Sie ordnen Anforderungen den vier Prinzipien wahrnehmbar, bedienbar, verständlich und robust zu.

Nein. Ein Tool kann zum Beispiel fehlende Beschriftungen oder bestimmte Kontrastprobleme finden. Ob ein Alternativtext sinnvoll ist, die Fokusreihenfolge verständlich bleibt und eine Buchung ohne Maus gelingt, braucht menschliche Beurteilung. Eine fehlerfreie automatische Auswertung ist deshalb kein Konformitätsnachweis. Die persönliche Prüfung ergänzt konkrete Nutzerwege und dokumentiert ihren Umfang.

Ja. Oft lassen sich Navigation, Templates, Formulare und Inhalte in der bestehenden Website verbessern. Wir beginnen bei häufig genutzten Komponenten und wichtigen Aufgaben. Bei externen Buchungsstrecken oder Plugins hängt ein Teil der Änderungen vom jeweiligen Anbieter ab. Nach der Umsetzung werden die vereinbarten Stellen erneut geprüft.

Für einen technischen ersten Eindruck eignet sich der kostenlose Barrierefreiheits-Quickcheck. Wenn du die mögliche gesetzliche Betroffenheit klären möchtest, beginne mit dem BaFG-Check. Für eine persönliche Prüfung besprechen wir die wichtigsten Seiten, Funktionen und vorhandenen Befunde. Aufwand und Preis hängen vom vereinbarten Umfang ab; eine pauschale rechtliche oder WCAG-Konformitätszusage ist damit nicht verbunden.

Finde heraus, wo deine Website heute steht

Nutze den Quickcheck für erste Hinweise oder besprich mit mir eine persönliche Prüfung. Mit einem vereinbarten Prüfumfang und klaren Prioritäten weißt du, welche Änderungen du selbst angehen kannst und wo technische Unterstützung sinnvoll ist.